Spielberichte

Zwei Standards schocken den TSV – keine Punkte am Lichtenstein

Bei der 1:3-(1:1)-Niederlage bei der SG Am Lichtenstein ist der TSV Rückersdorf über weite Strecken spielbestimmend. Eine eiskalte Heimelf bestraft die Elf vom Entensee aber gnadenlos.
In der ersten halben Stunde dominierte der TSV, für den an diesem Nachmittag Ecevit Türk hauptverantwortlich war, den Gegner, ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen und ging durch Cameron Shane schließlich verdient in Führung (37.). Im direkten Gegenzug glich die SGAL durch den nach einem Eckball aus den Augen verlorenen Andreas Hirschmann postwendend aus (38.).
Nach dem Pausentee entwickelte sich auf dem überdimensionalen Pommelsbrunner A-Platz ein Duell auf Augenhöhe. Die SG versuchte durch lange Bälle auf Top-Stürmer Philipp Bär für Gefahr zu sorgen, die Defensive um Marco Holzmann und Kolja Eigl blieb aber standhaft. 20 Minuten vor Spielende war es erneut Hirschmann, der die Hausherren nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf jubeln ließ (70.).Rückersdorf wehrte sich gegen die nächste Niederlage, schwächte sich aber kurz vor Schluss selbst, als Mohammed Alomar nach zu heftigen Protesten mit einer Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde (87.) Die Schlussoffensive war zwar erkennbar, wirklich zwingend Torgefahr entwickelte sich jedoch nicht mehr. Stattdessen traf Bär noch mit dem Schlusspfiff ins verwaiste TSV-Tor und stellte den 3:1-Endstand her (90.).
Ein Endstand, der vielleicht den Spielverlauf nicht widerspiegelt, aber aufgrund der Nachlässigkeiten bei Standards und der mangelnden Konsequenz im Angriff auch nicht unverdient ist.
Weiter geht es am Sonntag, wenn der SV Neuhaus am Entensee gastiert.
Bis dahin.
Alles für Rückersdorf!
Nur der TSV!

Bittere Niederlage gegen Happurg – keine Punkte im Regen-Krimi

Nach einer turbulenten Woche muss sich die Elf vom Entensee dem SC Happurg mit 2:3 (1:1) geschlagen geben. Der TSV zeigt eine kämpferische Top-Leistung, steht aber erneut mit leeren Händen da.

Nach der Trennung von Trainer Werner Kirchhoff am Samstag übernahm das Trio bestehend aus Ecevit Türk, Marco Winter und Armin Haller die Hauptverantwortung an der Seitenlinie. Im richtungsweisenden Spiel gegen den Aufsteiger aus Happurg war von Verunsicherung wenig zu spüren, stattdessen ging der TSV mal wieder früh mit 1:0 durch Robert Kartalov in Führung (12.).

Gegen die starke Offensive der Gäste stand Rückersdorf stabil, bis ein Kopfball von Tobias Spieß nach einem Eckball den Ausgleich besorgte (23.). Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zog Oytun Yücel die Notbremse und wurde von Schiedsrichter Hans-Peter Hoefler mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt (41). Die nummerische Überlegenheit spielte Happurg clever aus und ging kurz nach Wiederanpfiff durch Tim Kaller in Führung (47.). Der TSV steckte nicht auf, sondern zeigte mit Kampf und Leidenschaft im strömenden Regen die Reaktion, die die rund 100 Zuschauer in der Entensee-Arena sehen wollten. Cameron Shane drückte einen Freistoß von Kolja Eigl zum Ausgleich über die Linie (62.), doch nur wenige Zeigerumdrehungen später brachte Maximilian Seitz den SCH wieder in Front (66.). Eine gute Viertelstunde vor Spielende wurde Mohamed Alomar von Ralf Müller regelwidrig gestoppt – auch hier entschied der Unparteiische auf Notbremse (75.) – an der nächsten Niederlage änderte dies aber nichts mehr.

Bärenstarke Leistung führt zum ersten Punkt – Kirchhoff-Elf stoppt die Niederlagen-Serie

Der TSV Rückersdorf stoppt die Niederlagen-Serie und fährt gegen die Bezirksliga-Reserve des 1. FC Hersbruck beim 1:1 (0:0) den ersten Punkt ein. Die Kirchhoff-Elf lässt zu viele Chancen liegen und wird dafür spät mit dem Ausgleich bestraft.

Mit Kapitän Philipp Baumüller zurück in der Startelf war dem TSV nach dem Debakel in Schönberg keine Verunsicherung anzusehen. Stattdessen glänzte die Elf vom Entensee im Mittelfeld mit Entschlossenheit in den Zweikämpfen und Spielfreude in der Offensive. Sajjad Shakir hatte nach einer Viertelstunde die erste Großchance, scheiterte aber am starken Gäste-Torhüter Noah Aures (15.). Auf der Gegenseite verweigerte Schiedsrichter Norbert Göbel den Gästen kurz zuvor wegen einer Abseitsstellung den Führungstreffer (11.). Bei einem 20-Meter-Pfosten-Kracher von Christian Jobst setzten die TSV-Fans schon zum Jubeln an (18.), auch Enis Muric und Sebastian Brückner erlösten die rund 60 Zuschauer in der Entensee-Arena nicht (20./22.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem auch die Bezirksliga-Reserve einige Wirkungstreffer setzte, doch die TSV-Defensive um den überragenden Stefan Piech blieb standhaft. Kurz vor dem Pausenpfiff prüfte Kevin Schmer TSV-Keeper Nikolas Pfeil aus kurzer Distanz, wenig später scheiterte der Stürmer an der Querlatte (44./45.).

 

Die Kirchhoff-Elf übernahm nach dem Seitenwechsel wieder die Spielkontrolle, ließ aber weiterhin beste Chancen ungenutzt. Erst 20 Minuten vor Spielende stellte Muric die hochverdiente Führung her (65.). Der TSV verwaltete das Ergebnis nicht, sondern drängte auf die Entscheidung: Jobst hatte diese auf dem Fuß, verzog aber freistehend (80.). Die Gäste setzten zwar immer wieder Nadelstiche, ohne aber wirklich zwingende Torgefahr auszustrahlen, bis erneut eine Standardsituation, die Julian Pfister zum Ausgleich verwandelte, Rückersdorf schockte (84.). Im direkten Gegenzug hatte Muric die Mega-Chance zur direkten Antwort, umspielte Aures und setzte den Ball Zentimeter am Tor vorbei (85.). In einer umkämpften Schlussphase, in der beide Teams auf Sieg spielten, sah Shakir nach einem Foulspiel noch die Gelb-Rote-Karte (87.) – am 1:1-Remis änderte dies aber nichts mehr.

 

Dass unmittelbar nach dem Abpfiff ein Regenbogen über der Entensee-Arena leuchtete, war wohl sinnbildlich für diesen Fußball-Nachmittag, an dem niemand so recht einschätzen konnte, was man von der Punkteteilung halten soll. In der wohl besten Saisonleistung war viel Sonne im Spiel der Kirchhoff-Elf, fünf Minuten vor Spielende folgte aber auch ein eiskalter Regenschauer. Was dieser eine Punkt wert ist, wird sich wohl tatsächlich erst im weiteren Saisonverlauf herausstellen. Fakt ist: Die Aufgaben werden nicht leichter und der Weg zum Rettenden Ufer nicht kürzer. Nächste Woche ist die Elf vom Entensee beim Top-Team in Leinburg zu Gast (So, 15 Uhr). 

0:6-Debakel in Schönberg – Indiskutabler Auftritt führt nur nächsten Niederlage

Der TSV Rückersdorf unterliegt dem FSV Schönberg deutlich und auch in der Höhe nicht unverdient mit 0:6 (0:3). 

Schon nach acht Minuten durften die FSV-Fans das erste Mal jubeln, nachdem Sascha Lehm per Kopf die Führung erzielte (8.). Die Elf vom Entensee war geschockt und an diesem Nachmittag nicht fähig, sich von dem frühen Schock zu erholen. Stattdessen entschieden Tim Brauner (14.) und Lukas Wacker (26.) die Partie noch im ersten Durchgang.
Auch nach dem Seitenwechsel fand der TSV zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel und war schlichtweg in allen Bereichen unterlegen. Schon kurz nach Wiederanpfiff beseitigte Brauner mit seinem zweiten Treffer sämtliche Mini-Hoffnungen auf den ersten Saisonpunkt (56.). Zehn Minuten vor Spielende traf der spielstarke eingewechselte Marijan Peic TSV-Torhüter Nikolas Pfeil im Zweikampf unbeabsichtigt im Gesicht. Statt folgerichtig auf Stürmerfoul zu entscheiden ließ Schiedsrichter Gerhard Nagengast weiterlaufen und Wacker bedankte sich mit dem 5:0 (80.). Wegen heftiger Proteste wurde Pfeil vom Schiedsrichter zudem mit einer Zeitstrafe belegt. Die nummerische Überlegenheit spielte die Heimelf clever aus und Victor Triwall stellte in der Schlussminuten den 6:0-Endstand her.
 
Das Ergebnis geht nach diesem inakzeptablen Auftritt der Kirchhoff-Elf in der Höhe in Ordnung, die sich jetzt fangen und schnellstmöglich zu Punkten kommen muss. Weiter geht's am Sonntag, wenn der FC Hersbruck II am Entensee gastiert (15 Uhr).
 
Bis dahin
Nur der TSV!

1:2-Niederlage gegen Oberes Pegnitztal – Kirchhoff-Elf belohnt sich nicht

Nach einem tollen Fight unterliegt der TSV Rückersdorf der SG Oberes Pegnitztal mit 1:2 (1:1). Die Kirchhoff-Elf bleibt punktlos, zeigt aber, dass sie auch mit einem Top-Team der Liga mithalten kann.
Ohne Kapitän Philipp Baumüller in der Startelf stand der TSV in der Anfangsphase kompakt und machte die Räume so eng wie möglich. Umso ärgerlicher war es, dass ein Standard die Kirchhoff-Elf in Rückstand brachte. Einen Kopfball lenkte Nikolas Pfeil noch an die Latte, doch Max Zeltner drückte den Abpraller über die Linie (18.). Die Reaktion der Elf vom Entensee ließ aber nicht lange auf sich warten: Farid Fathi wurde SGOP-Torhüter Philipp Hutzler von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelte Sebastian Brückner sicher (26.). Fathi hatte sogar das 2:1 auf dem Fuß, verzog aber aus spitzem Winkel (35.), auf der Gegenseite parierte Pfeil einen tückischen Aufsetzer aus 13 Metern (44.).
Nach dem Seitenwechsel übernahm die SG die Spielkontrolle, hatte wesentlich mehr Ballbesitz und ging gegen Mitte der zweiten Halbzeit durch Timo Sperber nicht unverdient in Führung (66.). In einer turbulenten Schlussphase schwächten sich beide Mannschaften selbst, als zunächst Özcan Sonkaya (74.) und kurz darauf Mohammed Alomar (82.) vom souveränen Schiedsrichter für je zehn Minuten des Feldes verwiesen wurden. Die Kirchhoff-Elf drängte bis in die Nachspielzeit auf den Ausgleich: Die letzte Gelegenheit hatte erneut Fathi, der den Ball knapp über das Tor setzte (90.+3).

Keine Punkte am Buchauer Berg - eiskalte Pegnitzer bestrafen den TSV

Der TSV Rückersdorf muss auch nach dem vierten Saisonspiel auf die ersten Punkte warten. Gegen einen gnadenlosen FC Pegnitz unterliegt die Kirchhoff-Elf mit 2:5 (1:2).

Bei hervorragenden Platz- und Witterungsbedingungen entwickelte sich eine ansehnliche Kreisklassen-Begegnung. Der TSV hatte allerdings Probleme, Zugriff im Mittelfeld zu finden und so dauerte es nicht lange, bis Christopher Bickel zur verdienten 1:0-Führung einnetzte (13.). Der frühe Rückstand war der Wake-up-Call für die Elf vom Entensee. 

Gegen Mitte der ersten Halbzeit fasste sich Cameron Shane ein Herz und nagelte das Leder aus 20 Metern unhaltbar zum Ausgleich in den Winkel (24.) Als sich die rund 50 Zuschauer*innen am Buchauer Berg bereits mit dem Remis zum Pausentee abfanden, fälschte Kevin Penkwitz einen Eckball zum 2:1 höchst unglücklich ins eigene Netz ab (45.+2).

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel flog ein Freistoß von Patrick Wimmer an Freund und Feind vorbei zum 3:1 in die lange Ecke (51.). Die Kirchhoff-Elf gab sich nicht geschlagen, sondern war um eine Antwort bemüht. Die beste Gelegenheit hatte Christian Jobst, der mit einem Handelfmeter am glänzend reagierenden Tim Lindner scheiterte (60.). Zehn Minuten vor Spielende verwandelte Sajjad Shakir den zweiten Strafstoß sicher und machte die Partie wieder spannend. Der TSV drängte auf den Ausgleich, doch ein Doppelschlag von Tom Biermann (85./90. FE) entschied das Spiel.

Bittere 0:1-Niederlage gegen Weigendorf - TSV unterliegt nach großem Kampf

Auch im zweiten Heimspiel der neuen Saison muss sich die der TSV Rückersdorf dem Gegner geschlagen geben. Die Elf vom Entensee zeigte sich über 90 Minuten höchst engagiert, am Ende waren die Gäste aber dennoch um das eine Tor besser.
Nach dem 1:6-Debakel gegen den ASV Michelfeld setzte die Kirchhoff-Elf alles daran, um bei den Fans für Wiedergutmachung zu sorgen. Mit der notwendigen Entschlossenheit in den Zweikämpfe ließ Rückersdorf die eingespielten Gäste, die mit zwei Remis in die Spielzeit starteten, kaum zur Entfaltung kommen.
Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff tauchte Spielertrainer Ersin Akkaya frei vor TSV-Keeper Nikolas Pfeil auf und zwang diesen aus kurzer Distanz zu einer Parade (45.).
Nach dem Pausentee stand das Spiel auf des Messers Schneide und beide Mannschaften hatten ihre Offensivaktionen. Die beste Gelegenheit hatte der TSV nach einer Stunde, als ein Kopfball von Cameron Shane am Innenpfosten landete (60.). Wenig später war die TSV-Defensive das einzige Mal an diesem Nachmittag im Tiefschlaf: Die SpVgg führte einen Freistoß schnell aus und Akkaya bediente Jonas Aumeier mustergültig, der trocken zum 0:1 abschloss (66.).
Die Schlussoffensive der Kirchhoff-Elf blieb aus, sodass unterm Strich die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel steht.
Eine Niederlage, die zwar wehtut, aber den TSV nicht umwirft, da eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Michelfeld-Spiel erkennbar war

Einbruch nach starker Halbzeit eins – 30-Minuten-Blackout führt zu herber Klatsche

Der TSV Rückersdorf unterliegt im ersten Heimspiel der Saison dem ASV Michelfeld deutlich. Eine Halbzeit lang ist die Elf vom Entensee die bessere Mannschaft, in der letzten halben Stunde drehen die Gäste das Spiel und siegen am Ende deutlich.

Bei tiefstehender Sonne und tropischen Temperaturen übernahm die Kirchhoff-Elf im ersten Durchgang die Spielkontrolle und ging nach einer knappen Viertelstunde zum ersten Mal in dieser Saison in Führung. Eine Traumkombination mit Sebastian Brückner schloss Zaubermaus Christian Jobst eiskalt zum 1:0 ab (13.). Jobst war es auch, der das 2:0 auf dem Fuß hatte, nach einer halben Stunde verfehlte sein 20-Meter-Abschluss das Tor nur knapp. Die Gäste, die mit einem 3:2-Sieg gegen den TV Leinburg in die Saison starteten, waren erst kurz vor dem Seitenwechsel gefährlich, als ein 15 Meter-Kracher nur knapp über das Tor strich.

Nach dem Seitenwechsel war Michelfeld die klar bessere Mannschaft. TSV-Schlussmann Nikolas Pfeil rettete noch zweimal in höchster Not (50./55.), war nach einer Stunde aber schließlich geschlagen, als Daniel Meier zum überfälligen Ausgleich traf (60.). Ein stark getretener Freistoß von Markus Schaeffner brachte den ASV kurz darauf in Führung (63.), nur fünf Minuten später staubte Julian Schäffner zur 1:3-Vorentscheidung ab (68.). Die Gegenwehr des TSV war gebrochen und in den Schlussminuten machten Leon Haberberger (84.), Paul Gropp (87.) und erneut Schäffner (89.) das 1:6-Debakel perfekt.

Dieses gilt es für die Kirchhoff-Elf nun schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen und die positiven Ansätze aus Halbzeit eins mit ins richtungsweisende Duell mit der SpVgg Weigendorf zu nehmen (Sonntag, 15 Uhr).

Bis dahin

Alles für Rückersdorf!

Nur der TSV!

0:3-Niederlage zum Auftakt – TSV unterliegt im kleinen Derby

Der TSV Rückersdorf muss sich zum Saisonauftakt dem SK Heuchling mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Ein Doppelschlag in Halbzeit eins und ein Sonntagsschuss kurz vor Spielende besiegeln die erste Saisonniederlage der Kirchhoff-Elf.

Die Elf vom Entensee startete zwar top motiviert in das kleine Derby gegen die Hausherren aus der Nachbarstadt und dennoch gelang es in der Anfangsphase nicht, die Spielkontrolle zu erlangen. Zwei Traumpässe in die Schnittstelle der Viererkette vollendete SKH-Top-Torjäger Lukas Heinlein souverän zur schnellen 2:0-Heim-Führung (12./20.). Victor Callian hätte das Spiel schon vor dem Pausenpfiff entscheiden können, scheiterte aber am Pfosten (30.), kurz drauf klärte Maher Blasina in höchster Not (35.).

 

Im zweiten Durchgang gestaltete die Kirchhoff-Elf das Spiel offener und kam selbst zu Offensivaktionen. Die beste Gelegenheit hatte aber erneut Callian auf der Gegenseite, der Torhüter Nikolas Pfeil nach einer Stunde zu einer Glanzparade zwang (60.). Eine knappe Viertelstunde vor Spielende düpierte Alex Betker den TSV-Schlussmann aber mit einem ansatzlosen 40-Meter-Freistoßheber und brach damit die Gegenwehr des TSV (78.) Rückersdorf wehrte sich gegen eine drohende Auftakt-Klatsche und kam angetrieben vom unermüdlichen Kapitän Philipp Baumüller über den eingewechselten Jens Matthis noch zu der ein oder anderen Gelegenheit.

 

Am Ende steht aber eine deutliche und auch leider in der Höhe nicht unverdiente 0:3-Niederlage, die die Defizite der Kirchhoff-Elf aufzeigte. Für diese bleibt nun etwas Zeit, um den Mund abzuwischen und die Köpfe frei zu bekommen, denn weiter geht es erst in elf Tagen, wenn der ASV Michelfeld am Entensee gastiert (11.08. / 18.30 Uhr).

Pflichtaufgabe erfüllt – Kirchhoffs Joker schießen den TSV in Runde zwei

Der TSV Rückersdorf bezwingt die SpVgg Neunkirchen in der ersten Runde des Kreispokals mit 2:1 (0:1). In einem hart umkämpften Pokalfight machen im zweiten Durchgang zwei Einwechselspieler den Unterschied.

Es war die erwartet unangenehme Aufgabe gegen einen A-Klassisten im Pokalwettbewerb, der bekanntlich seine eigenen Gesetze schreibt – und doch hätte sich der TSV mit einer effektiveren Chancenausbeute einiges an Mühe und den mitgereisten Fans einiges an Nerven sparen können.
 
Nach nicht einmal einer Zeigerumdrehung hätte der zuletzt glänzend aufgelegte Mohammed Alomar die Jungs vom Entensee zum ersten Mal jubeln lassen können, traf aber nur den Pfosten (1.). Auf der Gegenseite setzte die SpVgg immer wieder Nadelstiche, ohne jedoch zwingend Torgefahr auszustrahlen. Eine halbe Stunde war gespielt, als der starke NSR-Torhüters Lukas Güntner TSV-Stürmer Farid Fathi von den Beinen holte. Zur Verwunderung der rund 25 Zuschauer am Bruckwiesenweg zeigte Schiedsrichter Daniel Hofmann jedoch nicht auf den Strafstoßpunkt, sondern entschied auf Stürmerfoul (29.). Zehn Minuten später stand der Unparteiische erneut im Blickpunkt, da er zunächst auf Handspiel des NSR-Keepers außerhalb des Strafraums entschied, seine Entscheidung aber nach Absprache mit beiden Mannschaften zurücknahm – Fairplay währt am längsten (39.). Kurz darauf enteilte Spielertrainer Timo Dotzler der sonst sattelfesten TSV-Defensive, umkurvte Keeper Nikolas Pfeil und verwandelte souverän zum schmeichelhaften 1:0-Halbzeitstand (40.).
 
Die Kirchhoff-Elf kam wie von der Tarantel gestochen aus der Pause und drehte das Spiel mit einem Doppelschlag: Erst traf der eingewechselte Jens Matthis nach traumhafter Vorlage von Kapitän Philipp Baumüller zum 1:1 (47.). Mit dem nächsten Angriff brachte der für den angeschlagenen Fathi ins Spiel gekommene Robert Kartalov Rückersdorf in Führung (48.) – für alle TSV-Fans das Siegtor im Video!
Gegen Mitte des zweiten Durchgangs schwächten sich die Hausherren selbst, als Nico Smyrnoph wegen einer Unsportlichkeit für zehn Minuten des Feldes verwiesen wurde (65.). In der Schlussviertelstunde hätte der TSV das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, ließ aber im Abschluss jegliche Präzision vermissen, sodass es bis in die Nachspielzeit dauerte, ehe der Einzug in die zweite Runde gefeiert werden konnte.
 
In dieser wartet wohl ein höherklassiger Gegner auf die Kirchhoff-Elf, die an die Leistung vom Testspielsieg in Rohr anknüpfte und erneut einen Weg fand, um ein enges Spiel hochverdient auf ihre Seite zu ziehen. Weiter geht es am Sonntag, wenn der DJK-FC Schlaifhausen am Entensee gastiert (16 Uhr).
 
Bis dahin,
 
Alles für Rückersdorf! Nur der TSV!

Sextett verabschiedet sich bei 1:2-Niederlage gegen Leinburg

Der TSV Rückersdorf unterliegt dem TV Leinburg knapp, aber unterm Strich verdient, mit 1:2 (1:1). Das Ergebnis wird aber zur Nebensache, denn im Fokus stand die Verabschiedung mehrerer verdienter Spieler.

Mit Kapitän Fabian Popp, Aaron Jones und Marcel Chomek streiften sich drei Spieler, die bereits in der Jugend ihre Fußballschuhe am Entensee schnürten, zum letzten Mal ihr TSV-Trikot über. Tizian Deuerlein sowie die beiden 2019er-Aufstiegstrainer-Helden Oliver Eichenmüller und Chris Kohlenbach wurden von Spielleiter Armin Haller ebenfalls herzlich verabschiedet. Wir wünschen allen sechs Spielern persönlich und sportlich nur das Beste, bedanken uns für ihren stets tadellosen Einsatz und freuen uns sie dann eben als Zuschauer in der Entensee-Arena begrüßen zu dürfen.
 
Zum Sportlichen: Der TSV hielt gegen das Top-Team aus Leinburg lange gut mit, den frühen 0:1-Rückstand durch Alexander Heller (7.) egalisierte Kolja Eigl (11.) postwendend. 20 Minuten vor Spielende markierte Nico Heinz den Siegtreffer für den TVL (71.).
 
Die Elf vom Entensee verpasst damit den Sprung auf Rang sieben, verweilt vor dem letzten Spieltag auf Rang neun und kann sich aber dennoch ganz entspannt am kommenden Sonntag das Saisonfinale anschauen.
 
Nur der TSV!

0:1-Niederlage in Weißenbrunn

Der TSV Rückersdorf unterliegt nach zuletzt drei Siegen in Serie dem Tabellenzweiten aus Weißenbrunn knapp mit 0:1 (0:1). 

Den Treffer für den Teilnehmer an der Relegation zur Kreisliga erzielte nach einer guten halben Stunde Markus Beutin (33.).  

 

Die Krensel-Elf rutscht damit auf den neunten Tabellenrang ab und erwartet am kommenden Sonntag den TV Leinburg (15 Uhr) zum Saisonabschluss.

 

Bis dahin.

Nur der TSV!

Dritter Sieg in Folge! – TSV dominiert den SK Heuchling

Die Siegesserie des TSV Rückersdorf hält an. Gegen den SK Heuchling feiert die Krensel-Elf dank einer der besten Auftritte der Saison einen ungefährdeten 4:0-(1:0)-Sieg.

Bei bestem Fußballwetter in der Entensee-Arena trat der TSV von der ersten Minute an dominant auf, ließ Ball und Gegner laufen und übernahm mit gefühlten 80 Prozent Ballbesitz die Spielkontrolle. Nach einem Missverständnis in der Rückersdorfer Defensive hatten dennoch die Gäste die Großchance zur Führung, Max Weiss scheiterte aber im Eins-gegen-eins an Torhüter Nikolas Pfeil (15.). In der Folgezeit ließ die Krensel-Elf den SKH kaum zur Entfaltung kommen und setzte mit enormem Pressing und der notwendigen Konsequenz in den Zweikämpfen die Gäste enorm unter Druck. Mohamed Sikou erkämpfte im Angriffsdrittel einen Ball und bediente Luca Spiridigliozzi, der den Ball aus wenigen Metern zum hochverdienten 1:0 über die Linie drückte (32.).
 
Nach dem Seitenwechsel blieb die zu erwartende Gegenwehr der Gast-Elf aus. Stattdessen wurde TSV-Top-Torjäger Marcel Chomek von Chris Kohlenbach in Szene gesetzt und hatte wenig Mühe, seinen elften Saisontreffer zu erzielen (62.). Kurz darauf musste Kohlenbach mit Verdacht auf Muskelfaserriss den Platz verlassen (Gute Besserung, Kohli!). Der eingewechselte Edel-Joker Aaron Jones verwandelte wie schon in der letzten Woche in Pommelsbrunn seinen ersten Ballkontakt und stellte nach feiner Vorarbeit von Oliver Eichenmüller auf 3:0 (75.). Fast eine Kopie des dritten Treffers (Freistoß Eichenmüller – souveräner Abschluss Jones) stellte schließlich den auch in der Höhe verdienten 4:0-Endstand her (77.). In der Schlussphase hätte der TSV das Ergebnis sogar noch höher gestalten können: Sebastian Brückner hatte noch das 5:0 auf dem Fuß, traf aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten (80.), wenig später kratzte SKH-Schlussmann Philipp Kredel-Bengl, der zuvor schon gegen Mohamed Sikou und Kohlenbach glänzend parierte, einen 30-Meter-Kracher von Philipp Baumüller aus dem Winkel (85.).
 
Nach 90 Minuten steht aufgrund der wohl spielerisch besten Saisonleistung ein Sieg über einen Gegner, dem man im Hinspiel noch klar unterlegen war. Dank 12 Punkten und einem Torverhältnis von 13:2 aus den letzten fünf Spielen (nur die SG Oberes Pegnitztal holte in diesem Zeitraum mehr Zähler / kein Team kassierte weniger Gegentore) krallt sich die Krensel-Elf in das Mittelfeld der Tabelle und liegt zwei Spiele vor Saisonende auf Rang acht. Die Gelegenheit diesen zu festigen, bietet sich am Sonntag, wenn die Elf vom Entensee beim Tabellenzweiten, dem FSV Weißenbrunn, zu Gast ist (15 Uhr).
 
Bis dahin.
Nur der TSV!

Lucky Punch beschert drei Punkte – TSV dreht das Spiel am Lichtenstein!

Der TSV Rückersdorf ringt die SG Am Lichtenstein mit 2:1 (1:1) nieder. Durch den dritten Sieg aus den vergangenen vier Spielen entledigt sich die Elf vom Entensee nahezu aller Abstiegssorgen.

In Abwesenheit der angeschlagenen Chris Kohlenbach und Tizian Deuerlein tat sich der TSV beim Tabellensechsten in der Anfangsphase schwer, in die Zweikämpfe zu kommen. Die Gastgeber, die auf Spielertrainer Sven Löhner und Top-Torjäger Philipp Bär verzichten mussten, hatten in der ersten halben Stunde zwar das Heft des Handelns in der Hand, fanden aber gegen die einmal mehr hervorragend organisierte TSV-Defensive kaum ein Mittel, um zwingend Torgefahr auszustrahlen. Nach 25 Minuten entschied Schiedsrichter Tobias Depner nach einer unübersichtlichen Situation im TSV-Stafraum in Folge eines Eckballs auf Strafstoß, den Thomas Müller zum 1:0 sicher verwandelte (26.). Die Krensel-Elf zeigte sich davon nur wenig geschockt und agierte fortan selbst mutiger in der Offensive. Marcel Chomek scheiterte zunächst noch an SG-Schlussmann Stefan Schramm (33.), doch kurz darauf glich der unmittelbar zuvor eingewechselte Aaron Jones zum 1:1 aus (36).

 

Im zweiten Durchgang war der TSV wesentlich präsenter in den Zweikämpfen und ließ die SG, die zur Winterpause noch auf den Aufstiegs-Relegationsplatz schielte, überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen. Marcel Chomek, Mohamed Sikou und Luca Spiridigliozzi ließen die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung jedoch aus aussichtsreichen Positionen noch liegen (55./62./75.). Wenige Zeigerumdrehungen vor Ablauf der Spielzeit gelang der Krensel-Elf schließlich der vielumjubelte und aufgrund der zweiten 45 Minuten hochverdiente und Lucky Punch: Chomek setzte sich auf der Außenbahn durch und bediente den einmal mehr sehr engagierten Sikou, der die Vorlage zu seinem ersten Treffer seit August 2021 verwandelte (89.).

 

Der TSV Rückersdorf dreht also zum zweiten Mal in dieser Spielzeit einen Rückstand zu einem Sieg. Mit einem holprigen Start gegen einen unangenehmen Gegner brachte sich die Krensel-Elf selbst in die Bredouille; mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zog sie jedoch selbst den Kopf aus der Schlinge und belohnte sich kurz vor Schluss für den enormen Aufwand mit dem fast schon überfälligen Siegtreffer. Unterm Strich steht der erste Auswärtssieg des TSV Rückersdorf in Pommelsbrunn seit Beginn der BFV-Datenaufzeichnungen und damit verbunden ein ganz großer Schritt raus aus dem Tabellenkeller. Mit Hilfe der Konkurrenz kann der TSV theoretisch schon am Donnerstag einen Haken hinter das absolute Minimalziel Klassenerhalt machen; aus eigener Kraft fixieren kann er es am Sonntag, wenn der Tabellennachbar SK Heuchling zu Gast am Entensee ist (15 Uhr).

 

Bis dahin.

Nur der TSV!

Limmer-Festspiele am Entensee – TSV holt Big-Points im Abstiegskampf

Der TSV Rückersdorf holt drei eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Den Unterschied beim 3:0 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten SV Schwaig II macht ein Comebacker!

935 Tage mussten die TSV-Fans warten, bis sie den Namen Jan Limmer wieder in der Startaufstellung lesen durften: Nach nur zwei Minuten wurde die TSV-Legende eigentlich regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt, doch die Pfeife von Scheidsrichter Thomas Ferstl blieb stumm. Fünf Zeigerumdrehungen später wurde Limmer von Sturmpartner Chris Kohlenbach freigespielt und knallte das Leder von der Strafraumgrenze zur so wichtigen 1:0-Führung genau in den Winkel (7.). Der TSV hatte das Duell mit dem Konkurrenten aus der Nachbargemeinde im Griff und ließ aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung wenig anbrennen. Lediglich zwei Distanzschüsse von Wolfgang Ramstöck sorgten im ersten Durchgang auf Seiten des SVS II für einen Hauch von Torgefahr (20./30.).

 

Nach dem Seitenwechsel drängte die Nachbargemeinde kurzzeitig gehörig auf den Ausgleichstreffer, die aufmerksame TSV-Defensive um Kapitän Fabian Popp und Kolja Eigl erstickte jedoch sämtliche Bemühungen im Keim. Auf der Gegenseite vollendete Routinier Limmer eine der Konter-Gelegenheiten zum beruhigenden 2:0 (54.). Der TSV stand defensiv kompakt und setzte in der Offensive immer wieder Nadelstiche. Zehn Minuten vor Spielende bediente Kohlenbach den eingewechselten Luca Spiridigliozzi mustergültig, der nur noch zur 3:0-Vorentscheidung einschieben musste (80.).

 

Die Krensel-Elf entscheidet den betitelten Showdown im Abstiegskampf also auch in der Höhe verdient mit 3:0 für sich. Gegen eine spielerisch nicht zwingend unterlegene Landesliga-Reserve erzielte der TSV die Treffer zur richtigen Zeit, blieb defensiv zum dritten Mal aus den vergangenen vier Spielen ohne Gegentor und vergrößert damit den Abstand auf den Relegationsplatz auf elf Punkte. Weiter geht es bereits am Sonntag, wenn die Elf vom Entensee zu Gast bei der SG Am Lichtenstein ist.

 

Bis dahin.

Nur der TSV!

Knappe Niederlage im Oberen Pegnitztal – TSV wird spät bestraft

Der TSV Rückersdorf verpasst drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Gegen das Top-Team aus dem Oberen Pegnitztal wird die Krensel-Elf spät für insgesamt zu viele Nachlässigkeiten bestraft.

Von Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Kreisklassen-Spiel, in dem das enorme Pressing der Heimmannschaft den TSV einige Male vor erhebliche Probleme stellte. Nach einer Viertelstunde scheiterte Uwe Stiegler nach einer Unachtsamkeit in der TSV-Defensive im Eins-gegen-eins gegen TSV-Keeper Nikolas Pfeil (15.). Kurz darauf klärte die Innenverteidigung um Kolja Eigl und Fabian Popp mehrere Male in höchster Not. (30./35.). Offensiv gelang der Krensel-Elf wenig, lediglich einmal verpasste Oliver Eichenmüller eine scharfe Hereingabe um Millimeter (40.).
 
Nach dem Seitenwechsel gestaltete Rückersdorf das Spiel ausgeglichener, nach einer Stunde hatte Tobias Pohl aber auf der Gegenseite die Großchance zum 1:0. Eigl kratzte den Ball von der Linie (60.). Wenig später wurde SGOP-Verteidiger Patrick Wolf wegen wiederholten Foulspiels von Schiedsrichter Mirco Reichel vorzeitig zum Duschen geschickt (67.). Die nummerische Überlegenheit dauerte jedoch nur rund zehn Minuten an, ehe Chris Kohlenbach ebenfalls mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde (77.). Das Spiel, das kurzzeitig zugunsten des TSV zu kippen schien, hatte die Heimelf nun wieder im Griff und sie ging durch Marco Schönhöfer mit 1:0 in Führung (80.). Die Schlussoffensive der Krensel-Elf blieb aus, sodass am Ende eine vermeidbare, aber nicht unverdiente Niederlage steht.
 
Eine Niederlage, die den TSV zurück auf Tabellenrang elf schiebt, aufgrund der Niederlagen der direkten Konkurrenz im Abstiegskampf aber vorerst keine größeren Auswirkungen hat. Am Donnerstag kommt es zum Showdown mit dem SV Schwaig II (18.30 Uhr).
 
Bis dahin.
 
Nur der TSV!

Klarer Sieg gegen Diepersdorf II – TSV erfüllt die Pflichtaufgabe

Der TSV Rückersdorf fährt gegen die SpVgg Diepersdorf II einen hochverdienten 4:0-(1:0)-Auswärtssieg ein. Gegen das Tabellenschlusslicht tut sich die Krensel-Elf lange Zeit schwer, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung geraten die drei Punkte aber zu keiner Zeit in Gefahr.

Gegen die akut abstiegsbedrohte Heimelf übernahm der TSV mit Spielmacher Christian Jobst wieder in der Startelf von Beginn an die Spielkontrolle. Nach einer Viertelstunde drückte Marcel Chomek den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und sorgte somit für die wichtige frühe Führung (15.). In der Folgezeit agierte die Krensel-Elf im letzten Spieldrittel analog zum 0:0 in Eckenhaid zwei Tage zuvor zu oft zu kompliziert. Erst rund zehn Minuten vor der Halbzeitpause hatte Oliver Eichenmüller das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber aus wenigen Metern an seinem Bruder Timm Eichenmüller im Tor der SpVgg (35.).

 

Besser machte es O. Eichenmüller unmittelbar nach dem Seitenwechsel, als er zur beruhigenden 2:0-Führung abstaubte (46.). Nach rund einer Stunde wurde Chris Kohlenbach im Strafraum gelegt – den fälligen Strafstoß verwandelte Chomek souverän zum 3:0 (62.). Der eingewechselte Cameron Shane stellte in der Schlussphase den 4:0-Endstand her (75.).

 

Die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten löst die Krensel-Elf demnach souverän, erzielt zum ersten Mal seit dem Hinspiel wieder vier Tore und bleibt zum zweiten Mal in Serie ohne Gegentor. Durch den Sieg klettert der TSV in der Tabelle auf Rang 10 und vergrößert den Abstand auf den Relegationsplatz auf nun acht Punkte. Weiter geht es am kommenden Sonntag, wenn das schwierige Auswärtsspiel bei der SG Oberes Pegnitztal auf der Agenda steht (15 Uhr).

 

Bis dahin.

Nur der TSV!

Hier sind wir zu finden:

TSV Rückersdorf 1904 e.V. 
Am Sportplatz 1
90607 Rückersdorf
Technischer Kümmerer:
Gernot Spörl 
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